AKTUELL

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Und schonmal dick im Kalender eintragen:

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Als Vorankündigung die folgende Ausstellung in der Villa Rosenthal in Jena,
veranstaltet vom Verein Lesezeichen e.V.
Eröffnung am 9. 10. um 19.30 Uhr
Villa Rosenthal; Mälzerstraße 11, 07745 Jena
https://www.lesezeichen-ev.de
Gleichzeitig ist Gelegenheit, das zum Dostojewski-Text entstandene Buch kennenzulernen. Ich freue mich, dass das Buchprojekt in diesem Jahr entstehen konnte!
Großen Dank an den Wehrhahn-Verlag in Hannover!


Der Großinquisitor – Bilder von Bettina Schünemann nach Fjodor Dostojewski. Vernissage mit Bettina Schünemann und Cornelia Nowak sowie Musik von Johannes Gräbner


Ist der Mensch fähig zur Freiheit, oder sehnt er sich nach Autorität? Fjodor Dostojewski verhandelt diese Grundfrage gesellschaftlichen Lebens in der literarischen Figur des Großinquisitors, der als Kirchen- und Glaubenshüter selbst Zweifel daran hegt, ob die Menschen die von Christus intendierte Freiheit überhaupt wollen.

Mit der 40 Blatt umfassenden Werkfolge „Der Großinquisitor“ schuf Bettina Schünemann 1990 ein frühes Hauptwerk ihres künstlerischen Schaffens. Konzipiert als psychologische Studie eines autoritären Machthabers, konzentrierte sich die Künstlerin ausschließlich auf die Darstellung des Kopfes. Sie wählte Papier als Bildträger, verwendete zudem Tapeten, Formulardrucke, Zeitungspapiere, die behutsam collagiert und mit Pinsel in Gouache- und Aquarellfarben sowie mit Wachskreiden und Bleistift kombiniert aufgetragen wurden.

Freiheit oder Autorität? – Mit Blick auf das kulturelle wie politische Klima in Deutschland und weltweit ist diese Frage aktuell wie nie.

Zur Vernissage wird die Künstlerin über den Entstehungsprozess ihrer Bilder Auskunft geben. Cornelia Nowak, Kuratorin und Leiterin der Grafischen Sammlung am Angermuseum in Erfurt, wird in die Ausstellung einführen. Johannes Gräbner begleitet den Abend musikalisch am Kontrabass.


Zeit: Freitag, 09.10.2026 19:30

Ort: Villa Rosenthal Jena

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Der Objektkasten CHERÍE ist innen mit einer (politischen) Karte des Mittelmeers, dem Handlungsort der Homerischen Odyssee, ausgekleidet. Sie entstammt der „Geographisch-Kartographischen Anstalt Gotha Hermann Haack“, DDR-Nachfolger der Gothaer Verlagshauses Justus Perthes. Auf die Karten sind drei Schulwebrahmen montiert, wiederum darüber eine Acrylglasabdeckung mit einer aus dem 5.Jh. v.Chr. stammenden und von mir modifizierten Darstellung Odysseus‘, angebunden an den Schiffsmast und den Sirenen lauschend.

Mit der Arbeit sind verschiedene Bezüge hergestellt: Zu Gothas Sammlung Perthes, zu der eine Reihe von Mittelmeerkarten aus dem 19. Jahrhundert gehören. Ebenso findet sich in der Sammlung Friedenstein u.a. ein Druck von Daniel Chodowiecki „Penelope“ 

Blatt: Höhe 135.0mm, Breite 68.0mm, Inventarnummer: 51,81, Sammlungsbereich: Grafik

Im Sinne der Ausschreibung interessiert mich jedoch der Bezug in die Gegenwart. Die drei Webrahmen verweisen auf Penelope, die webend Jahre auf ihren Mann wartet. Das am Tage Gewebte löst sie nachts auf und schiebt so eine Entscheidung für einen der Anwärter auf unbestimmte Zeit hinaus.

Mit der Box erzählen beide ihre Geschichte und stehen für mich für Männer und Frauen, die nach wie vor ihre Rollen einnehmen, gerade auch eingedenk der gegenwärtigen Kriege.

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Ich darf mich über das
Landesstipendium für Bildende Kunst des Freistaats Thüringen 2026 freuen!
Herzliche Einladung zur Urkundenübergabe am Dienstag, den 10. März 2026 um 18 Uhr im Hanns-Cibulka-Saal der Stadtbibliothek Gotha!
Anmeldung bitte an info@kulturstiftung-thueringen.de


Kontakt / Impressum

Bettina Schünemann
Friedrich-Jacobs-Straße 9
99867 Gotha
0178 / 5392934
bettina.schuenemann@gmx.de

Alle Bildrechte, soweit nicht anders angegeben, liegen bei der Künstlerin (VG Bildkunst)